2021 als Gastkünstler bei der Ausstellung vom Kunstverein Bernau

By 27. September 2020Februar 1st, 2021Allgemein, Ausstellungen

2021 werde ich als Gastkünstler beim Skulpturengarten des Kunstverein Bernau dabei sein.

Voraussichtlich:

Vernissage im Kurpark mit dem Kurorchester Bernau und Eröffnungsrede der Bürgermeisterin und Kulturreferentin am Dienstag 6. Juli 19 Uhr.

 

 

 

KUNSTKREIS BERNAU AKTUELL: IM KURPARK UND ÜBERALL KUNST

 

Während ich Anfang Januar diesen Artikel schreibe, höre ich in den Nachrichten, dass die coronabedingten Einschränkungen verlängert werden. Dadurch können auch Kunstausstellungen derzeit nicht stattfinden. Die vom Kunstkreis Bernau von November auf  Februar verschobene Ausstellung im Rathaus muss auch wieder entfallen. Aber als Kunstkreis sind wir hartnäckig und lassen uns nicht entmutigen. Im Gegenteil, die Situation fordert uns heraus. Über whats-app und email werden untereinander Ideen ausgetauscht. Es wird uns klar, dass in Zeiten dieser Pandemie Kunst nur im Freien stattfinden kann.

 

Was liegt dann näher, als im wunderschönen Kurpark Bernau die Kunst im Sommer 2021 mit einer Skulpturenausstellung zu feiern. Der „Skulpturengarten“ wird wieder wie auch in den vergangen Jahren mit den Werken von Künstlerinnen des Kunstkreises und von einigen Gastkünstler-innen stattfinden. Dies wird die Hauptattraktion dieses Kunst-Sommers 2021 sein. Wenn bis dahin vielleicht auch das Rathaus Bernau wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, könnte gleichzeitig die alljährliche „Sommergalerie“ mit Malerei, Zeichnungen, Fotografie und Installationen im Rathaus zu besichtigen sein. Wir hoffen auf eine große Vernissage im Kurpark, wo wir unsere Kunst zusammen mit dem Kurorchester Bernau zum Saisonstart des Orchester  feiern wollen. Dies wird voraussichtlich am Dienstag 6. Juli um 19 Uhr sein.

 

ÜBERALL KUNST: Bis zum Sommer muss niemand warten. Der Kurpark ist schon im Winter ein riesiges Freiluft-Kunstmuseum. Gehen Sie auf Entdeckungstour. Machen Sie mit einer Kamera (auch eine Handy Kamera) spontane Momentaufnahmen, die Ihnen Freude machen. Mit einem Foto, das Freude macht, kann ich auch Freude weitergeben.

 

ÜBERALL KUNST: Kennen Sie den großen Tulpenbaum im Kurpark in seiner  kahler Erhabenheit ? Ein wahres Kunstwerk der Natur, der einen im Frühsommer  mit seinen großen hellgelben tulpenähnlichen Blüten bezaubert. Oder entdecken Sie die natürlichen Zeichnungen, die sich in der Baumrinde verstecken. Auch das ist Kunst. Wenn Sie zum Musikpavillon wandern, werfen Sie einen Blick durch die bunten Glasfenster, und schauen Sie wie sich der Ausblick auf die Häuser dahinter verwandelt. Auf einem Stück Rasen steht noch eine Glasskulptur der Mühldorfer Künstlerin Bettina Schranner . Es ist eine Stele aus dickem Glas mit einer goldgelben Sonne, die trotz der winterlichen Kälte noch Wärme ausstrahlt. Besonders gefallen mir auch die Rhododendron Büsche, deren Knospen wie kleine Bronzeköpfe wirken. Weiter oben am Hang finden Sie eine ältere Bronzeskulptur  von zwei Rehen. Von dort ist es nicht weit zum höchsten Punkt mit Blick auf die Gebirgskette – eigentlich ein natürliches Landschaftsgemälde. Auf meinem Heimweg zu Fuss durch die Bahnunterführung mußte ich wieder mal über die beiden lebensgroßen, knallig pinkfarbenen Blumen mit Sonnenbrillengesichtern schmunzeln, die als Wandgemälde die grauen Betonwände aufheitern.

 

ÜBERALL KUNST: Lassen Sie sich während der grauen Wintertage zur Kunstbetrachtung verführen. Betrachten Sie die Welt mit neuen Augen, indem Sie durch eine Kamera schauen und ungeahnte neue Ausblicke erfahren. Gehen Sie täglich spazieren und machen Fotos von Kunst in der Natur. Die unscheinbaren Rhododendron Blüten wirken wie kleine Bronzeköpfe, der Gebirgsblick wird zum Landschaftsgemälde. Das Blatt am Boden zeigt, dass es von geheimnisvollen Linien durchzogen ist, die vielleicht zum Zeichnen animieren.

 

WIR BRAUCHEN KUNST, die uns daran erinnert, warum das Leben lebenswert ist. Wir brauchen Kunst, um unseren Sinn für das Wunder des Seins wieder zu entdecken.

Sie kennen vielleicht das Buch vom „Kleinen Prinzen“ ( Saint Exupéry) der sagte „ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.”

 

TEXT UND FOTOS: DR. CORINNA BRANDL, Kunstkreis Bernau

Dein Kommentar